Donnerstag, 19. Juni 2008

Unser kleiner Gemüse-"garten"

Da wir ja jetzt auf dem Lande wohnen, habe ich den Ehrgeiz entwickelt, auch ein wenig Gemüse selbst "anzubauen". Dabei kann man natürlich noch nicht von einem wirklichen Gemüsegarten sprechen, aber ich versuche es erstmal in Töpfen und Kübeln.
... und wenn das in diesem Jahr schon gut klappt, dann werde ich im nächsten Jahr auch ein richtiges Stückchen im Garten zu einer Nutzgartenecke machen.

Den Anfang habe ich mit Blumenkohl- und Broccoli Setzlingen von unserem Nachbarn Klaus gemacht. Hier ein Blick auf den Topfreigen - die hinteren vier sind Blumenkohl, die vorderen Broccoli.


Hier hat sich doch tatsächlich eine Wühlmaus an den Töpfen zu schaffen gemacht. Deshalb hab ich die Töpfe erstmal "sicher gestellt".


In zwei Kübeln hab ich Erbsen (links) und Kohlrabi (rechts) ausgesäht. Inzwischen ist auch schon richtig was zu sehen und ich drücke natürlich die Daumen, dass alles gut wächst.



Zusätzlich habe ich von meinen Schwiegereltern vier Tomatenpflanzen (links) bekommen und mir selbst noch eine Paprikapflanze (rechts) gekauft.





Die Paprika hat sogar schon ein paar Fruchtansätze. Also Daumen drücken und auf baldige Ernte hoffen.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle mal an meinen Schwiegervater, der die tollen Holzkübel für mich gebaut hat. Ich hab ihn dafür natürlich mit künftiger Ernte bestochen ;-)

Sonntag, 8. Juni 2008

Abkühlung gefällig?

Was passt zu diesem sommerlichen Wetter besser als eine Abkühlung zwischendurch?
Nachdem wir schon ein paar Wochenenden im Garten schmorten ohne mögliche Abkühlung (außer vielleicht dem Gartenschlauch), haben wir einen Pool geschenkt bekommen.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Nicola
(das nächste Mal bringst Du aber einen Badeanzug mit ;-)))

Als Platz für den Pool haben wir uns die befestigte Terrasse zwischen den Kirschen ausgesucht. Da diese aber noch ein wenig Gefälle hatte, musste Schatzi erst einmal ein wenig Sand aufschütten, um das Gefälle auszugleichen.


Nachdem das erledigt war, haben wir den Pool ausgebreitet und angefangen, ihn mit Wasser zu befüllen. Zum Glück haben wir einen Brunnen und müssen nicht das Wasser aus der Leitung nehmen. So nach und nach hat sich der Pool gefüllt. Aber es hat schon fast 8 - 10 Stunden gedauert, bis er voll war.




René hat sich zum richtigen Bademeister entwickelt und auch das entsprechende Equipment besorgt. Da das Brunnenwasser sehr eisenhaltig ist, war es anfangs eine ganz schöne Brühe. Ich hab nur gedacht: 'In das Dreckwasser steig ich nicht ein'. Schatzi war zum Glück der gleichen Ansicht und so haben wir uns um eine Lösung gekümmert. Wir haben dem Pool eine Stoßchlorung verpasst und die Pumpe den ganzen Tag laufen lassen. Morgens und abends haben wir den Filter gereinigt. Da kam vielleicht ein Dreck raus. Die Schwebeteilchen, die sich am Boden abgesetzt hatten, haben wir mit einem Sauger abgesaugt. Und - nach einer Woche hatten wir kristallklares Wasser. Angefangen haben wir mit 10° - angebadet haben wir bei 19° (das ist aber noch ganz schön kalt - inzwischen ist es zum Glück wärmer)



Zu so einem Pool gehört natürlich auch ein wenig Ausstattung. Also haben wir uns noch einen kleinen Springbrunnen dazu gekauft (war ein 50% Schnäppchen im Baumarkt) und Schatzi hat von mir eine Poolbar zum Geburtstag bekommen. Ganz praktisch - in der Mitte kann man Eis und Getränke einfüllen und außen gibt es Platz für 6 Becher/Gläser. Von Andrea & Mike gabs dann auch noch den passenden Rettungsring.



Auch an diesem Wochenende haben wir den Pool wieder zum Abkühlen genutzt - es ist einfach herrlich auf der Luftmatratze im Pool zu liegen!!!